Saisonstart – Die Kanuwanderer haben angepaddelt

Die Paddelsaison 2018 beginnt mit tollem Frühlingswetter, es ist momentan auch abends noch angenehm warm. Um 18 Uhr haben sich 9 Paddler am Verein eingefunden, um die erste gemeinsame Ausfahrt des Jahres zu machen. Nachdem geklärt war, wer in welchem Boot sitzt und alle umgezogen waren, ging es los. Gemütliches Paddeln und Plaudern war angesagt. Es ging Richtung Neue Mühle, allerdings sind wir bei der Gärtnerplatzbrücke abgebogen in den kleinen, versteckten See. Dort stießen dann auch noch 2 Kanupolo-Spieler zu uns, die mit dem mitgebrachten Ball für Spielspaß und Begeisterung sorgten.

Da die gemeinsame Ausfahrt auf große Resonanz stieß und um so häufig wie möglich aufs Wasser zu kommen, wurde beschlossen, dass zukünftig jeden Montag um 18 Uhr gemeinsam gepaddelt wird.

Neueinsteiger und Anfänger melden sich bitte vorher oder kommen am ersten Montag im Monat um 18 Uhr zum Wanderpaddel-Treffen.

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Abenteuer in Albanien

Recht spontan ergab sich die Gelegenheit, an einer von einem Kollegen aus der Eifel geplanten Albanientour teilzunehmen. Er hatte im Vorjahr bereits eine geführte Wildwassertour mitgemacht und somit einige Ortskentnisse. Luxuriöserweise fuhr ein Paddelkollege mit einem großen Sprinter hin und konnte unsere Boote und Material mitnehmen. Schnell fand sich unser Team Kassel, Flüge gebucht und die Boote und Ausrüstung in Holibu übergeben.
Am Mittwoch vor Ostern ging es für uns dann ab Frankfurt los. Am nächsten Morgen trafen wir uns mit dem Team Hocheifel und dem Team Albania (einem Freund,  der Shuttle-Bunny sein sollte, aber blöderweise für einen Monat seinen Führerschein los war).
Auf Grund heftiger Regenfälle stand im Norden alles unter Wasser, einen Wanderfluss hatte das Team Hocheifel ausprobiert, der sich auf Grund weggespülter Brücken und Stahlseilen im Fluss als eher anspruchsvoll entpuppte. Für uns ging es dann nach Süden an den Osumi in der Region Berat.

Die Fahrt von Tirana ins Osumital war schon eine kleine Zeitreise – aus der quirligen recht chaotischen Hauptstadt auf stets enger werdenden Straßen, vorbei an mehr und mehr Pferden und Eselkarren und kleinen Straßenmärkten in den Dörfern.

Die Osumischlucht ist ein traumhaftes Stück von ca. 13 Kilometern, das sich durch ein unverbautes Tal zieht, Steilwände bis zu 90m senkrecht und an der engsten Stelle weniger als zwei Meter breit – zwischendurch Wasserfälle, die von den Seitenwänden in die Schlucht stürzen. Im Hintergrund (sofern man nicht in der Schlucht ist) schneebedeckte, steile Berge.

Die erste Tour entwickelte sich allerdings aus diversen Gründen zum Massenbadetag – der erste Schwimmer an einer unterspülten Prallwand. Leider konnten wir sein Boot nicht auf der ersten Kiesbank einfangen, so dass er ins Outside steigen musste.
Die drei legen sich dann gleich vor eine der nächsten Wände und sind die Schlucht größtenteils durchgeschwommen, was teilweise recht spaßfrei war und die Stimmung für den Tag ziemlich runterzog.
Wie auch immer – alle sind heil unten angekommen, die Nacht verbrachten wir oberhalb der Schlucht auf einem sehr netten, selbst ernannten Campingplatz mit dem morgendlichen Highlight eines wahrhaft göttlich leckeren Espresso in der ersten Sonne nach durchfrorener Nacht.
Am nächsten Tag entschieden wir uns gleich nochmal zu fahren – deutlich entspannter, da wir das nun alles schon kannten. Danach stand eine Stadtbesichtigung von Berat auf dem Programm – eine wunderschöne Altstadt mit Burgruine und viel Geschichte.

Für den nächsten Tag planten wir dann an die Vjosa zu fahren, laut Beschreibung eher so in Richtung Imster Schlucht mit Wellen und Wasserwucht. Schon auf dem Weg zeigte sich das angeblich kristallklare Wasser grau von Sediment und auch wuchtiger als gedacht. Wir wählten einen Abschnitt oberhalb von Permet aus – diesmal nicht so spektakuläre Schluchten, dafür aber teilweise recht knackige Stellen und seitlich wieder die allgegenwärtigen weißen Berge und auch sonst eine atemberaubende Landschaft.
Die Nacht verbrachten wir auf dem Zeltplatz einer Raftingbude – eine Mischung aus Wiese und Autoersatzteilager. Mittlerweile zog eine recht steife Brise auf, so dass die Wurfzelte gleich flach zu Boden gedrückt wurden. Netterweise durfte das Team Kassel dann in der Bar schlafen – die Brise entwickelte sich im Laufe der Nacht zu einem veritablen Sturm, der das sturmtaugliche Zelt von Team Eifel zerlegte.
Nach der Ostereiersuche ging es dann zum Bad in die naheliegenden heißen Quellen – auch wieder mit Blick auf Berge und traumhafte Landschaft.

Die zweite Fahrt auf der Vjosa war dann noch etwas knackiger, die Nacht hatte gut 30 cm mehr Wasser gebracht – ich zumindest kam mir zwischenzeitlich ziemlich klein auf und in dem Wasser vor.
Das war leider auch schon unser letzter Paddeltag – die Reise ging weiter nach Gjirokaster, einem osmanischen UNESCO Weltkulturerbe. Dank unserer Locationscouts fanden wir einen wunderbaren Pennplatz in einem Gästehaus mit Blick über Stadt und auf den Fluss – Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf die Berge. Am Morgen gab es dann einige Stunden Stadt- und Schlossbesichtigung und dann die Rückreise nach Tirana (eigentlich wollten wir nochmal ein Stück auf der türkisblauen Vjosa unterhalb von Gjirokaster paddeln, aber die Zeit lief uns leider weg).

Die Schafplatzsuche in Tirana gestaltete sich dank der genannten Scouts wieder problemlos und zeigte ein weiteres Mal die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen: Das gesuchte Hostel schien geschlossen oder nicht mehr existent. Ein Nachbar bekam unsere Suche wohl mit, stellte sich auf die Straße, versuchte die Eltern der Betreiberin ausfindig zu machen – ein weiterer Nachbar holte diese dann aus einem benachbarten Café, sie zeigten uns die Zimmer, riefen die Tochter an und organisierten uns einen Parkplatz – da dieser zu kurz für den Bus war, wurde der Besitzer des davor parkenden Autos ausfindig gemacht, um sein Auto etwas vorzusetzen, so dass der Platz für alle ausreichte. Das alles in einem Gemisch aus Englisch, Italienisch und einigen deutschen Sprachfetzen in sehr offener und freundlicher Atmosphäre – wie auf der gesamten Reise.
Für mich hat die Reise Lust auf mehr gemacht – die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, durch die ich mich auch trotz der krassen Unterschiede zwischen arm und reich noch wohl fühlen konnte, die grandiose Landschaft, das Gefühl gaaaanz weit weg zu sein und natürlich die Flüsse, die, die wir schon gefahren und die noch zu fahren sind.

 

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Poloturnier in Mannheim: Erfolg der deutsch-tschechischen Freundschaft

Steht der Plan erst einmal, so kommt es im nächsten Moment schon anders. Genau dies galt für die Zusammenstellung der Kassler Mannschaft beim Turnier des KSC Neckarau in Mannheim.

Waren es bei der Meldung für das Turnier noch 6, und zwischenzeitlich potentiell gar 8 Kasseler Spieler, so bin ich am Ende doch als einziger KSKler mit vielen Schwimmwesten nach Mannheim gereist. Krankheitswelle, Skiurlaub, Fahrradunfälle und die Attraktivität zugefrorener Seen hatten ihren Tribut gefordert. Erfreulicherweise gab es bewährte Unterstützung aus Göttingen, womit wir schon zu zweit waren. Komplettiert wurde unsere Mannschaft dann glücklicherweise noch kurzfristig durch zwei tschechische Jugendnationalspieler aus Prag.

Nach einer kurzen Findungsphase konnten wir uns als schnelles und kompaktes Team am Ende über den 6. Platz von 16 Mannschaften freuen. Das durchgehende Spielen ohne Auswechselspieler war nicht nur anstrengend, sondern hat auch großen Spaß gemacht. Trotzdem hoffen wir für das nächste Turnier natürlich auf weniger Ausfälle.

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Winterfreizeit in Zell am See

9 KSKler brachen am 17.02. für eine Woche Schnee und Spaß nach Zell am See auf. Morgens um 6:00 trafen wir uns zum Beladen des Buses. Jeder Zentimeter wurde ausgenutzt und gegen 7:00 Uhr ging es endlich vollbeladen los.
Der nächste Tag begann etwas später, aber immer noch früh. Mit dem kostenlosen Skishuttle ging es auf die Pisten bei Zell am See. Gegen 9 Uhr waren wir endlich auf der Piste. Die nächsten Tage galt es diese Zeit zu unterbieten, was wir gegen Ende auch ganz gut schafften.

Am zweiten Tag ging es hoch hinauf auf den Gletscher von Kaprun. In über 3000m Höhe lachte die Sonne den ganzen Tag und wir erfreuten uns am Tiefschnee. Abseits der Piste wurden Kicker gesucht und die ein oder anderen Stunts gewagt.

   

Die nächsten Tage hatten wir leider erst einmal viel Nebel und erst am letzten Tag wieder Sonne satt.

 

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2. Platz in Darmstadt

Am letzten Januar Wochenende ging es für die Kanuten des KSK auf unser erstes Turnier im neuen Jahr nach Darmstadt. Los ging es Samstagmorgen mit einer sehr unterhaltsamen Fahrt mit dem ganzen Team im Vereinsbus, wie gewohnt mit „bester“ Musik.
Insgesamt nahmen 18 Teams am Turnier teil, davon zehn im A-Turnier und acht im B- Turnier. Gespielt wurde, wie in Hallenbädern üblich, 4×4 mit zwei Auswechselspielern.
Schon im ersten Spiel gegen Hanau zeigte die Mannschaft eine gute Leistung und konnte das Spiel mit (6/3) für sich entscheiden. Auch im weiteren Verlauf des Tages gelang es dem Kasseler Team ihr Potential zu nutzen und so auch die nächsten Spiele für sich zu entscheiden. Am Samstagabend nach dem letzten Spiel ging es in die Darmstädter Innenstadt, genauer gesagt, in den Ratskeller: dort wurden Energiereserven und Flüssigkeitsstände wieder aufgefüllt.

Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht sicherte sich das Team mit einem Sieg gegen die Gastgebermannschaft den ersten Platz in der Gruppe und den Einzug ins Halbfinale. Trotz des stark aufgestellten Halbfinalgegners aus Leipzig gelang der Sieg und somit der Einzug ins Finale – in einer Partie, die bis zur letzten Sekunde spannend war. In einem ebenfalls sehr aufregenden Finale musste sich das Team schließlich der Auswahl aus Neckarau geschlagen geben.
Zusammenfassend war es ein sehr schönes Kanupolo Wochenende, in angenehmer Atmosphäre und einer hervorragenden sportlichen Leistung.

 

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