Rafting auf dem Colorado

Wer „Colorado River“ hört denkt unweigerlich an den Grand Canyon, grandiose Landschaften sowie 10 bis 14 tägige Raft- und Kajaktouren. Die ewigen Wartezeiten, Permit-Lotterien und das verdammt kalte Wasser haben dabei die wenigsten im Kopf.

Dieser Touristenkram war uns natürlich sowieso zu standard, wir haben uns lieber für einen Abschnitt oberhalb des Lake Powell bei Westwater auf dem Colorado entschieden. Praktischerweise ist diese 2-Tages-Tour gleichzeitig die ehemalige Hausstrecke einer Freundin aus Albuquerque. Wir hatten also das Glück eine Paddeltour mit einer tollen Truppe aus 8 Leuten, darunter zwei altgediente (erste Tour 1968) Raftguides, zwei Rafts (ca. 5 m) und zwei Kajaks erleben zu dürfen. Während Eva sich als Kapitänin an den Rudern eines Rafts versuchte, konnte ich mi   ch bei einem niedrigen Wasserstand und maximal WW III+ mit einem Spielboot austoben.

Neben zwei tollen Tagen haben wir auch noch ein paar Erfahrungen mitgenommen: 1. Auf einem Raft bringt man gefühlt mehr Gepäck und Essen unter als in Rainers Wohnmobil. 2. Menschliche Hinterlassenschaften sind am Colorado verboten und es muss ein „poop container“ benutzt werden. Für eine Nacht kein Problem aber für 14 Tage …. viel Spaß Bea 😉.

 

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Leinekanalfahrt 2018

Am Sonntag, den 11.06. morgens um 7.30 haben sich 4 Paddler (okay, eine hat verschlafen und kam zu spät) am KSK getroffen, um zwei 2er-Kajaks aufzuladen (dabei wurden wir das erste Mal nass durch leichten Regen) und sich auf den Weg nach Göttingen zu machen, wo es die einmalige Gelegenheit gab, auf dem Leinekanal durch Göttingen zu paddeln. Die Göttingen Faltbootvereinigung bietet einmal im Jahr an, in Canadiern durch die Stadt zu paddeln mit allerlei Schikanen (enge Schotts! Niedrige Brücken! Dunkler Tunnel!), und wir nutzen diese Gelegenheit, um gemeinsam mit Paddelkollegen aus Braunschweig und Salzgitter mit unseren Booten mitzupaddeln. Bei den Göttingern herrscht ein straffer Zeitplan, so dass wir pünktlichst um 11.10 aufs Wasser gehen und auf den Start der Tour warten. Just zu diesem Zeitpunkt fängt es wieder an zu regnen (zweites Mal nass), aber wir sind gut ausgestattet und warten den Schauer unter einer Brücke ab, bis es losgeht. Das Einbooten von ca. 10 Canadiern dauert nunmal etwas länger. Die Leine hat ordentlich Wasser, und nach dem Startschuss übernehmen wir mit unseren flotten 2er-Kajaks relativ schnell (unabsichtlich) die Führung, und nachdem dann auch der Canadier vor uns gekentert ist, bilden wir tatsächlich die Spitze. Beim ersten Schott werden wir in der Bootsrutsche das dritte Mal ordentlich nass, und das Ganze wiederholt sich dann bei den nächsten Engstellen. Neben den aufregenden Schwällen gibt es ruhigere Passagen auf dem schmalen Kanal, der sich durch Göttingen schlängelt. Dabei muss dann nur den zahlreichen Ästen ausgewichen werden. Im dunklen Tunnel kann sich ein mulmiges Gefühl einstellen, aber es kommt doch wieder (Tages)Licht am Ende. Und dann kommt auch noch die Sonne raus!

Nach der Einmündung in die große Leine landen wir kurz an und leeren unsere Boote, beobachten dabei die routinierten Wendemanöver der Canadier und setzen dann unsere Fahrt fort.  Nach etwa 2 Stunden Paddeln inkl. einer Portage (die wir zur kurzen Pause nutzen und dann auch die Kollegen aus Salzgitter wiedertreffen), kommen wir an unserem Ziel in Bovenden an. Dann heißt es raus aus dem Wasser, aufladen und zurück nach Kassel, wo wir am KSK angekommen noch die Boote und das Material säubern.

Leider konnten wir diesmal keine Fotos machen, aber einen Eindruck bekommt man unter http://www.vgf-ev.de/leinekanalaktion.html. Oder bei der HNA: https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/250-gaeste-bei-kanufahrt-auf-leinekanal-in-goettingen-9939126.html

Es werden dieses Jahr noch  weitere Canadierfahrten durch Göttingen angeboten (Juli, August, September). Infos unter http://www.ssb-goettingen.de/news/2018/04/1804_Leinefahrten.php

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Einladung zum Tag der offenen Tür am 09.06.2018

Am 09.06.2018 findet am KSK der diesjährige Tag der offenen Tür statt. Es gibt ein tolles Programm auf dem Wasser und an Land und dazu leckeres Essen.

Komm vorbei und mach mit! Los geht es um 14:00 Uhr.

 

 

 

Programm auf dem Wasser

14:00 SUP und Große Ausfahrt
14:15 Ab ins Boot – Erste Paddelschläge
14:30 SUP
15:00 SUP und Große Ausfahrt
15:15 Ab ins Boot – Erste Paddelschläge
15:30 SUP und Jetzt mit Ball – Kanupolo für Anfänger
16:00 SUP und Große Ausfahrt
16:15 Ab ins Boot – Erste Paddelschläge
16:30 SUP
17:00 SUP und Große Ausfahrt
17:30 Jetzt mit Ball – Kanupolo für Anfänger

Programm an Land

Mach mit bei unserer Stempelrallye!

Flyer

 

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Vereinsfahrt nach Lofer

Im Rahmen des verlängerten Christi-Himmelfahrts-Wochenende lud die Kanu-Vereinigung-Hessen e. V. zu einer landesweiten Freizeitfahrt in die kleine Talstadt Lofer in Österreich ein. Vier Tage lang konnten Flussabschnitte der Saalach und Großache mit verschiedensten Schwierigkeitsstufen ( Wildwasser 1 bis 3 ) befahren werden. Auch der KSK nahm erfolgreich mit ca. 20 Mitgliedern an der über 60 Mann starken Veranstaltung teil. Zu den Füßen von drei sich gigantisch aufbäumenden und teils  mit Schnee geschmückten Gebirgsketten wurde auf einer weiten Wiese des örtlichen Campingplatzes gezeltet. Überwiegend strahlend blauer Himmel ergänzte die Wildwasserfahrten um eine Vielzahl von prachtvollen Naturpanoramen in Mitten der frühlingsgrünen Alpen.

Die Gruppeneinteilung unter Regie des KVH vereinigte mehr und weniger erfahrene Paddler, sodass gerade für Anfänger eine sichere und lehrreiche Einführung ins Wildwassern gewährleistet war, wobei jedoch auch die Fortgeschrittenen an spannenden Stellen auf ihre Kosten kamen.

Die Abende rundeten den Tag bei feinster Eigenversorgung in Reihen des KSK  mit anschließendem Lagerfeuer in geselliger Runde gebührend ab. In voller Hoffnung auf eine Wiederholung dieses Events verbleiben Erinnerungen an vier Tage voller Aktion und naturnaher Erholung. Ein klasse Tipp für alle Wildwasserbegeisterte!

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Paddeln im Norden

Im April zog es uns in den Norden. Zunächst ging es an die Mecklenburger Seenplatte. Hier paddelten wir eine schöne Tour vom Leppinsee bis an den Müritzsee. Trotz Sonnenschein waren wir die einzigen Paddler und genoßen die Ruhe auf dieser motorbootfreien Strecke.  Abends ging es dann direkt weiter zur Fähre.

In Schweden machten wir mehrere Tage Halt in Göteborg. Die meisten Museen waren noch geschlossen und so zog es uns auf die Kanäle der Stadt.  Nach der Großstadt folgten entspannte Tage auf Tjörn im Schärengarten Schwedens. Mit den Booten ging es ab aufs Meer und wir umrundeten die kleine Insel Klädesholmen. Super Wetter und nur mäßiger Wind machten diesen Tag zu einem Highlight, auch wenn wir leider keine Robben trafen.

Den Abschluss unserer nordischen Tour machte dann Kopenhagen. Hier gibt es seit ein paar Jahren die „Blaue Route“, eine Paddeltour zu allen Highlights der Stadt. Wir setzten weiter außerhalb bei einem Paddelverein ein und kämpften uns gegen starken Gegenwind zur Altstadt vor. In den kleinen Kanälen der Altstadt konnten wir zu Kräften kommen und uns für die schwerste Etappe wappnen: die Strecke zur Kleinen Meerjungfrau. Gegenwind, Wellen und vor allem die Touristenboote machten diese Strecke ziemlich anspruchsvoll. Schon von weitem sahen wir die lange Touristenschlange, um ein Foto mit der Meerjungfrau zu ergattern. Wir hatten Glück und konnten in unseren Booten ohne anstehen direkt ranfahren. Und mit diesem Highlight ging unsere Paddeltour durch nordische Städte und Landschaften zu Ende.

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