Einladung zum Tag der offenen Tür am 09.06.2018

Am 09.06.2018 findet am KSK der diesjährige Tag der offenen Tür statt. Es gibt ein tolles Programm auf dem Wasser und an Land und dazu leckeres Essen.

Komm vorbei und mach mit! Los geht es um 14:00 Uhr.

 

 

 

Programm auf dem Wasser

14:00 SUP und Große Ausfahrt
14:15 Ab ins Boot – Erste Paddelschläge
14:30 SUP
15:00 SUP und Große Ausfahrt
15:15 Ab ins Boot – Erste Paddelschläge
15:30 SUP und Jetzt mit Ball – Kanupolo für Anfänger
16:00 SUP und Große Ausfahrt
16:15 Ab ins Boot – Erste Paddelschläge
16:30 SUP
17:00 SUP und Große Ausfahrt
17:30 Jetzt mit Ball – Kanupolo für Anfänger

Programm an Land

Mach mit bei unserer Stempelrallye!

Flyer

 

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Vereinsfahrt nach Lofer

Im Rahmen des verlängerten Christi-Himmelfahrts-Wochenende lud die Kanu-Vereinigung-Hessen e. V. zu einer landesweiten Freizeitfahrt in die kleine Talstadt Lofer in Österreich ein. Vier Tage lang konnten Flussabschnitte der Saalach und Großache mit verschiedensten Schwierigkeitsstufen ( Wildwasser 1 bis 3 ) befahren werden. Auch der KSK nahm erfolgreich mit ca. 20 Mitgliedern an der über 60 Mann starken Veranstaltung teil. Zu den Füßen von drei sich gigantisch aufbäumenden und teils  mit Schnee geschmückten Gebirgsketten wurde auf einer weiten Wiese des örtlichen Campingplatzes gezeltet. Überwiegend strahlend blauer Himmel ergänzte die Wildwasserfahrten um eine Vielzahl von prachtvollen Naturpanoramen in Mitten der frühlingsgrünen Alpen.

Die Gruppeneinteilung unter Regie des KVH vereinigte mehr und weniger erfahrene Paddler, sodass gerade für Anfänger eine sichere und lehrreiche Einführung ins Wildwassern gewährleistet war, wobei jedoch auch die Fortgeschrittenen an spannenden Stellen auf ihre Kosten kamen.

Die Abende rundeten den Tag bei feinster Eigenversorgung in Reihen des KSK  mit anschließendem Lagerfeuer in geselliger Runde gebührend ab. In voller Hoffnung auf eine Wiederholung dieses Events verbleiben Erinnerungen an vier Tage voller Aktion und naturnaher Erholung. Ein klasse Tipp für alle Wildwasserbegeisterte!

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Paddeln im Norden

Im April zog es uns in den Norden. Zunächst ging es an die Mecklenburger Seenplatte. Hier paddelten wir eine schöne Tour vom Leppinsee bis an den Müritzsee. Trotz Sonnenschein waren wir die einzigen Paddler und genoßen die Ruhe auf dieser motorbootfreien Strecke.  Abends ging es dann direkt weiter zur Fähre.

In Schweden machten wir mehrere Tage Halt in Göteborg. Die meisten Museen waren noch geschlossen und so zog es uns auf die Kanäle der Stadt.  Nach der Großstadt folgten entspannte Tage auf Tjörn im Schärengarten Schwedens. Mit den Booten ging es ab aufs Meer und wir umrundeten die kleine Insel Klädesholmen. Super Wetter und nur mäßiger Wind machten diesen Tag zu einem Highlight, auch wenn wir leider keine Robben trafen.

Den Abschluss unserer nordischen Tour machte dann Kopenhagen. Hier gibt es seit ein paar Jahren die „Blaue Route“, eine Paddeltour zu allen Highlights der Stadt. Wir setzten weiter außerhalb bei einem Paddelverein ein und kämpften uns gegen starken Gegenwind zur Altstadt vor. In den kleinen Kanälen der Altstadt konnten wir zu Kräften kommen und uns für die schwerste Etappe wappnen: die Strecke zur Kleinen Meerjungfrau. Gegenwind, Wellen und vor allem die Touristenboote machten diese Strecke ziemlich anspruchsvoll. Schon von weitem sahen wir die lange Touristenschlange, um ein Foto mit der Meerjungfrau zu ergattern. Wir hatten Glück und konnten in unseren Booten ohne anstehen direkt ranfahren. Und mit diesem Highlight ging unsere Paddeltour durch nordische Städte und Landschaften zu Ende.

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Saisonstart – Die Kanuwanderer haben angepaddelt

Die Paddelsaison 2018 beginnt mit tollem Frühlingswetter, es ist momentan auch abends noch angenehm warm. Um 18 Uhr haben sich 9 Paddler am Verein eingefunden, um die erste gemeinsame Ausfahrt des Jahres zu machen. Nachdem geklärt war, wer in welchem Boot sitzt und alle umgezogen waren, ging es los. Gemütliches Paddeln und Plaudern war angesagt. Es ging Richtung Neue Mühle, allerdings sind wir bei der Gärtnerplatzbrücke abgebogen in den kleinen, versteckten See. Dort stießen dann auch noch 2 Kanupolo-Spieler zu uns, die mit dem mitgebrachten Ball für Spielspaß und Begeisterung sorgten.

Da die gemeinsame Ausfahrt auf große Resonanz stieß und um so häufig wie möglich aufs Wasser zu kommen, wurde beschlossen, dass zukünftig jeden Montag um 18 Uhr gemeinsam gepaddelt wird.

Neueinsteiger und Anfänger melden sich bitte vorher oder kommen am ersten Montag im Monat um 18 Uhr zum Wanderpaddel-Treffen.

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Abenteuer in Albanien

Recht spontan ergab sich die Gelegenheit, an einer von einem Kollegen aus der Eifel geplanten Albanientour teilzunehmen. Er hatte im Vorjahr bereits eine geführte Wildwassertour mitgemacht und somit einige Ortskentnisse. Luxuriöserweise fuhr ein Paddelkollege mit einem großen Sprinter hin und konnte unsere Boote und Material mitnehmen. Schnell fand sich unser Team Kassel, Flüge gebucht und die Boote und Ausrüstung in Holibu übergeben.
Am Mittwoch vor Ostern ging es für uns dann ab Frankfurt los. Am nächsten Morgen trafen wir uns mit dem Team Hocheifel und dem Team Albania (einem Freund,  der Shuttle-Bunny sein sollte, aber blöderweise für einen Monat seinen Führerschein los war).
Auf Grund heftiger Regenfälle stand im Norden alles unter Wasser, einen Wanderfluss hatte das Team Hocheifel ausprobiert, der sich auf Grund weggespülter Brücken und Stahlseilen im Fluss als eher anspruchsvoll entpuppte. Für uns ging es dann nach Süden an den Osumi in der Region Berat.

Die Fahrt von Tirana ins Osumital war schon eine kleine Zeitreise – aus der quirligen recht chaotischen Hauptstadt auf stets enger werdenden Straßen, vorbei an mehr und mehr Pferden und Eselkarren und kleinen Straßenmärkten in den Dörfern.

Die Osumischlucht ist ein traumhaftes Stück von ca. 13 Kilometern, das sich durch ein unverbautes Tal zieht, Steilwände bis zu 90m senkrecht und an der engsten Stelle weniger als zwei Meter breit – zwischendurch Wasserfälle, die von den Seitenwänden in die Schlucht stürzen. Im Hintergrund (sofern man nicht in der Schlucht ist) schneebedeckte, steile Berge.

Die erste Tour entwickelte sich allerdings aus diversen Gründen zum Massenbadetag – der erste Schwimmer an einer unterspülten Prallwand. Leider konnten wir sein Boot nicht auf der ersten Kiesbank einfangen, so dass er ins Outside steigen musste.
Die drei legen sich dann gleich vor eine der nächsten Wände und sind die Schlucht größtenteils durchgeschwommen, was teilweise recht spaßfrei war und die Stimmung für den Tag ziemlich runterzog.
Wie auch immer – alle sind heil unten angekommen, die Nacht verbrachten wir oberhalb der Schlucht auf einem sehr netten, selbst ernannten Campingplatz mit dem morgendlichen Highlight eines wahrhaft göttlich leckeren Espresso in der ersten Sonne nach durchfrorener Nacht.
Am nächsten Tag entschieden wir uns gleich nochmal zu fahren – deutlich entspannter, da wir das nun alles schon kannten. Danach stand eine Stadtbesichtigung von Berat auf dem Programm – eine wunderschöne Altstadt mit Burgruine und viel Geschichte.

Für den nächsten Tag planten wir dann an die Vjosa zu fahren, laut Beschreibung eher so in Richtung Imster Schlucht mit Wellen und Wasserwucht. Schon auf dem Weg zeigte sich das angeblich kristallklare Wasser grau von Sediment und auch wuchtiger als gedacht. Wir wählten einen Abschnitt oberhalb von Permet aus – diesmal nicht so spektakuläre Schluchten, dafür aber teilweise recht knackige Stellen und seitlich wieder die allgegenwärtigen weißen Berge und auch sonst eine atemberaubende Landschaft.
Die Nacht verbrachten wir auf dem Zeltplatz einer Raftingbude – eine Mischung aus Wiese und Autoersatzteilager. Mittlerweile zog eine recht steife Brise auf, so dass die Wurfzelte gleich flach zu Boden gedrückt wurden. Netterweise durfte das Team Kassel dann in der Bar schlafen – die Brise entwickelte sich im Laufe der Nacht zu einem veritablen Sturm, der das sturmtaugliche Zelt von Team Eifel zerlegte.
Nach der Ostereiersuche ging es dann zum Bad in die naheliegenden heißen Quellen – auch wieder mit Blick auf Berge und traumhafte Landschaft.

Die zweite Fahrt auf der Vjosa war dann noch etwas knackiger, die Nacht hatte gut 30 cm mehr Wasser gebracht – ich zumindest kam mir zwischenzeitlich ziemlich klein auf und in dem Wasser vor.
Das war leider auch schon unser letzter Paddeltag – die Reise ging weiter nach Gjirokaster, einem osmanischen UNESCO Weltkulturerbe. Dank unserer Locationscouts fanden wir einen wunderbaren Pennplatz in einem Gästehaus mit Blick über Stadt und auf den Fluss – Frühstück auf der Terrasse mit Blick auf die Berge. Am Morgen gab es dann einige Stunden Stadt- und Schlossbesichtigung und dann die Rückreise nach Tirana (eigentlich wollten wir nochmal ein Stück auf der türkisblauen Vjosa unterhalb von Gjirokaster paddeln, aber die Zeit lief uns leider weg).

Die Schafplatzsuche in Tirana gestaltete sich dank der genannten Scouts wieder problemlos und zeigte ein weiteres Mal die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen: Das gesuchte Hostel schien geschlossen oder nicht mehr existent. Ein Nachbar bekam unsere Suche wohl mit, stellte sich auf die Straße, versuchte die Eltern der Betreiberin ausfindig zu machen – ein weiterer Nachbar holte diese dann aus einem benachbarten Café, sie zeigten uns die Zimmer, riefen die Tochter an und organisierten uns einen Parkplatz – da dieser zu kurz für den Bus war, wurde der Besitzer des davor parkenden Autos ausfindig gemacht, um sein Auto etwas vorzusetzen, so dass der Platz für alle ausreichte. Das alles in einem Gemisch aus Englisch, Italienisch und einigen deutschen Sprachfetzen in sehr offener und freundlicher Atmosphäre – wie auf der gesamten Reise.
Für mich hat die Reise Lust auf mehr gemacht – die Offenheit und Freundlichkeit der Menschen, durch die ich mich auch trotz der krassen Unterschiede zwischen arm und reich noch wohl fühlen konnte, die grandiose Landschaft, das Gefühl gaaaanz weit weg zu sein und natürlich die Flüsse, die, die wir schon gefahren und die noch zu fahren sind.

 

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