23. Kasseler Kanupoloturnier

Am letzten Augustwochenende fand das diesjährige Kanupoloturnier am KSK statt. Der KSK stellte zwei Teams, zwölf Teams kamen aus anderen Städten. Nach den vergangenen heißen Wochen hatten wir genau zum Turnier kühlere Tage erwischt, zum Glück war das Wasser relativ warm.

Münster nahm den begehrten Pokal mit nach Hause. Die Kasseler Teams landeten auf den Plätzen 5 und 7.

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Paddelwochenende in Braunschweig

Am Freitagnachmittag machten sich einige Vereinsmitglieder mit Kajaks und SUPs im Gepäck auf den Weg nach Braunschweig, um die „Kanu Wanderer Braunschweig„ zu besuchen und die Oker zu befahren.
Angekommen auf dem Gelände des Kennel-Bades, auf dem sich auch das Vereinsheim der Kanu Wanderer befindet, wurden sogleich die Boote abgeladen und die Zelte aufgeschlagen. Nach einem reichhaltigen Abendessen konnte auch noch der See auf dem Gelände für Übungen wie Ausstieg aus dem Kajak mit Spritzdecke und die Rolle genutzt werden.
Da sich der Autor dieses Berichtes (wie sich später zeigen sollte unberechtigte) Sorgen bezüglich der Verpflegung machte, besuchte am Samstagmorgen ein Teil der Gruppe den schönen Lebensmittelmarkt auf einem Marktplatz in Braunschweig.
Nach einem also noch reichhaltigeren gemeinsamen Frühstück ging es zusammen mit einigen Mitgliedern des ortsansässigen Vereins mit den Kajaks auf die Oker.

Die mehrstündige Fahrt auf dem von schöner Architektur und viel Grün gesäumten Fluss führte durch mehrere Parkanlagen und beinhaltete eine Bootsrutsche, mehrere Umtragestationen und eine Pause an einer Strandbar.
Der schöne Tag wurde schließlich mit einem zünftigen Grillabend beendet, bei dem nun wirklich jeder ordentlich satt wurde. Grund für die üppige Ausstattung an Grillgut war auch eine kleine Fehlinterpretation der Einkaufsliste, wodurch an Stelle von Chips dann doch Ribs (also Spareribs) gekauft wurden. Diese Verwechslung war aber nicht schlimm, da die „Chips“ sehr lecker waren.
Am Sonntag, dem Abreisetag, war noch genug Zeit um die Oker auch in die andere Richtung zu erkunden. Hierbei kamen neben den Kajaks auch zwei SUPs zum Einsatz.
Das Wochenende hat viel Spaß gemacht, ein Besuch der Oker ist sehr zu empfehlen!

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Rafting auf dem Colorado

Wer „Colorado River“ hört denkt unweigerlich an den Grand Canyon, grandiose Landschaften sowie 10 bis 14 tägige Raft- und Kajaktouren. Die ewigen Wartezeiten, Permit-Lotterien und das verdammt kalte Wasser haben dabei die wenigsten im Kopf.

Dieser Touristenkram war uns natürlich sowieso zu standard, wir haben uns lieber für einen Abschnitt oberhalb des Lake Powell bei Westwater auf dem Colorado entschieden. Praktischerweise ist diese 2-Tages-Tour gleichzeitig die ehemalige Hausstrecke einer Freundin aus Albuquerque. Wir hatten also das Glück eine Paddeltour mit einer tollen Truppe aus 8 Leuten, darunter zwei altgediente (erste Tour 1968) Raftguides, zwei Rafts (ca. 5 m) und zwei Kajaks erleben zu dürfen. Ob als Kapitän an den Rudern eines Rafts oder  im Spielboot, bei einem niedrigen Wasserstand und maximal WW III+ konnte man sich super austoben.

Neben zwei tollen Tagen haben wir auch noch ein paar Erfahrungen mitgenommen: 1. Auf einem Raft bringt man gefühlt mehr Gepäck und Essen unter als in manch wohlbekannten  Wohnmobil. 2. Menschliche Hinterlassenschaften sind am Colorado verboten und es muss ein „poop container“ benutzt werden. Für eine Nacht kein Problem aber für 14 Tage …. viel Spaß an die Paddlerinnnen des Grand Canyon😉.

 

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Paddeltour auf der Fulda

Die Paddeltour am 16.06. startete in Guxhagen und endete am Vereinsgelände des KSKs. Teilgenommen haben 12 Teilnehmer/innen und ein Hund.

Mit SUP Boards, Kajaks und Kanadier wurde die erste Etappe von 12 Km bis Dennhausen rasch zurückgelegt. Dort angekommen stärkten wir uns mit vielen Leckereien. Ein Teil der Gruppe beendete, wie geplant, an dieser Stelle die Tour, der andere Teil fuhr weitere 10 km in Richtung Kassel.

An der Neuen Mühle wurden wir nach dem Umtragen der Boote und Boards von einer Gruppe aus der Motorbootabteilung mit gegrillten Würstchen und Fleisch so wie kühlen Getränken empfangen. Nach dieser erneuten Energieaufnahme konnten wir die restlichen Kilometer in Vorfreude auf ein weiteres kühles Getränk wieder aufnehmen, waren dann aber froh am Ziel angekommen zu sein, da die Sonne sich uns an diesem Tag von ihrer wärmsten Seite zeigte.

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Leinekanalfahrt 2018

Am Sonntag, den 11.06. morgens um 7.30 haben sich 4 Paddler (okay, eine hat verschlafen und kam zu spät) am KSK getroffen, um zwei 2er-Kajaks aufzuladen (dabei wurden wir das erste Mal nass durch leichten Regen) und sich auf den Weg nach Göttingen zu machen, wo es die einmalige Gelegenheit gab, auf dem Leinekanal durch Göttingen zu paddeln. Die Göttingen Faltbootvereinigung bietet einmal im Jahr an, in Canadiern durch die Stadt zu paddeln mit allerlei Schikanen (enge Schotts! Niedrige Brücken! Dunkler Tunnel!), und wir nutzen diese Gelegenheit, um gemeinsam mit Paddelkollegen aus Braunschweig und Salzgitter mit unseren Booten mitzupaddeln. Bei den Göttingern herrscht ein straffer Zeitplan, so dass wir pünktlichst um 11.10 aufs Wasser gehen und auf den Start der Tour warten. Just zu diesem Zeitpunkt fängt es wieder an zu regnen (zweites Mal nass), aber wir sind gut ausgestattet und warten den Schauer unter einer Brücke ab, bis es losgeht. Das Einbooten von ca. 10 Canadiern dauert nunmal etwas länger. Die Leine hat ordentlich Wasser, und nach dem Startschuss übernehmen wir mit unseren flotten 2er-Kajaks relativ schnell (unabsichtlich) die Führung, und nachdem dann auch der Canadier vor uns gekentert ist, bilden wir tatsächlich die Spitze. Beim ersten Schott werden wir in der Bootsrutsche das dritte Mal ordentlich nass, und das Ganze wiederholt sich dann bei den nächsten Engstellen. Neben den aufregenden Schwällen gibt es ruhigere Passagen auf dem schmalen Kanal, der sich durch Göttingen schlängelt. Dabei muss dann nur den zahlreichen Ästen ausgewichen werden. Im dunklen Tunnel kann sich ein mulmiges Gefühl einstellen, aber es kommt doch wieder (Tages)Licht am Ende. Und dann kommt auch noch die Sonne raus!

Nach der Einmündung in die große Leine landen wir kurz an und leeren unsere Boote, beobachten dabei die routinierten Wendemanöver der Canadier und setzen dann unsere Fahrt fort.  Nach etwa 2 Stunden Paddeln inkl. einer Portage (die wir zur kurzen Pause nutzen und dann auch die Kollegen aus Salzgitter wiedertreffen), kommen wir an unserem Ziel in Bovenden an. Dann heißt es raus aus dem Wasser, aufladen und zurück nach Kassel, wo wir am KSK angekommen noch die Boote und das Material säubern.

Leider konnten wir diesmal keine Fotos machen, aber einen Eindruck bekommt man unter http://www.vgf-ev.de/leinekanalaktion.html. Oder bei der HNA: https://www.hna.de/lokales/goettingen/goettingen-ort28741/250-gaeste-bei-kanufahrt-auf-leinekanal-in-goettingen-9939126.html

Es werden dieses Jahr noch  weitere Canadierfahrten durch Göttingen angeboten (Juli, August, September). Infos unter http://www.ssb-goettingen.de/news/2018/04/1804_Leinefahrten.php

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